Sonplas liefert Anlagen aus einer Hand, die Komponenten der Leistungselektronik in Elektro- und Hybridfahrzeugen nicht nur automatisch montieren, sondern auch umfassend prüfen. Um die Projektierung der Prüfanlagen effizienter zu gestalten, hat der Sondermaschinenbauer ein modulares Testsystem als Teil seines Elektroniklabors entwickelt: Damit lassen sich die erforderlichen kundenseitigen Messungen vorab durchführen und analysieren, um die Prüfanlagen für die Kunden im Nachgang perfekt zusammenzustellen. Sie erhalten damit ihre individuellen Lösungen noch schneller – und das von Beginn an reibungslos.
„Mit unserem neuen Testsystem unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung ihrer ganz individuellen Anlagen, mit denen sie Bauteile wie Inverter, On-Board Charger und DC/DC-Wandler in ihren Produktionen möglichst effizient prüfen können“, sagt Alexander Denk, Teamleiter Elektrische Konstruktion bei Sonplas. Sie profitieren von einer schnelleren Projektierung und damit verbunden geringeren Kosten: Bevor die Anlage beim Kunden aufgebaut wird, können die Sonplas-Experten vorab prüfen, welche Messmethoden zur Anwendung kommen können und ob diese wie geplant die benötigten Ergebnisse liefern. Umsetzen lassen sich Dauerlauftests, Strom- und Spannungsmessungen, Prüfungen der Leistung oder auch des Wirkungsgrads. Möglich sind zudem erste Taktzeitabschätzungen. Geprüft werden auch die finale Software sowie die Eignung der Hardware.
- Modulares Testsystem der Firma Sonplas für Komponenten aus der Leistungselektronik: Damit lassen sich alle erforderlichen Messungen bereits vorab durchführen. Durch den kompakten Prüfstand lassen sich sehr schnell verschiedenste DUT’s (Devices Under Test) anschließen.
- Herzstück des Laborprüfstandes ist das Test-Rack. Durch die vorhandene Messumgebung stellen Hochvoltapplikationen (bis 1500V / 15kW) und Niedervoltapplikationen keine Herausforderungen dar.
Je nach Anforderung konfiguriert Sonplas das Testsystem individuell. Dazu greift der Maschinenbauer in einen Modulbaukasten aus verschiedenen Messgeräten, Sicherheitsanalysatoren und einem Hochspannungsnetzteil. Das Testsystem erfüllt alle erforderlichen Sicherheitsaspekte, sodass eine sichere Prüfung für den Nutzer jederzeit gegeben ist. „Unser Testsystem lässt sich mit Spannungen bis 1.500 Volt betreiben“, sagt Anton Lettl, Vertrieb bei Sonplas. „Damit sind wir für zukünftige Systeme vorbereitet. Denn die bestehenden Bordnetze arbeiten aktuell noch mit 800 Volt.“ Da Sonplas in der Entwicklungsphase sowohl bei Nieder- als auch Hochvolteinsätzen unterstützen kann, gewährleistet der Sondermaschinenbauer frühzeitig neben Funktionalität auch die erforderliche Sicherheit der Komponenten. Ein weiteres Highlight des Systems: Selbst, wenn das Testsystem bereits vor Ort beim Kunden installiert ist, können die Sonplas-Experten Optimierungen vornehmen, ohne dass die laufende Produktion beeinträchtigt oder unterbrochen werden muss.
„Weil wir verschiedene Testobjekte messen können, eignet sich das neue System auch für die Prototypenvalidierung“, berichtet Alexander Denk. Dadurch lassen sich Entwicklungszeiten bei den Kunden minimieren, und sie erhalten entsprechende Erkenntnisse für eine Optimierung. „Wir stellen sicher, dass alle Tests den Anforderungen der Kunden entsprechen, und das zu prüfende Produkt den höchsten Qualitätsstandards gerecht wird